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karikatur

 

mustafa küçük - v. gruenewaldt

 

25.11.1957 > geboren in Karasu / Sakarya in der Türkei

 

01.09.1978 > Akademie der Schönen Künste In Istanbul

 

23.11.1978 > Einreise nach Deutschland

 

1981-1986 > Studium an der FH Mainz, Fachbereich Visuelle Kommunikation

 

Seit 1986 > Freischaffender Grafik-Designer

 

Karikatur und Illustration gehörten von je her zu meinem Leben. Am Anfang war es nur der Bleistift, später kam die Farbe dazu, Aquarell oder Öl. Mitte der 70er Jahre begann ich, mich verstärkt mit Karikatur zu beschäftigen.1976 wurde meine erste Karikatur in einem großen türkischen Satiremagazin veröffentlicht und bis Anfang der 90er Jahre dann noch etliche weitere in verschiedenen Medien. Zwischendurch war ich auch immer wieder an unterschiedlichen Ausstellungen beteiligt. Mein Job als Grafik Designer ohne Illustration und Karikatur wäre wie Essen ohne Salz und Pfeffer...

 

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Karikatürle ilk defa 1976 yılında Gırgır dergisinde tanıştı. O dönemin ilk "çiçeği burnunda" karikatüristleri arasında yer aldı. 1978 kasım ayında Almanya'ya geldi. Mainz şehrinde Grafik Tasarım Yüksek tahsilini 1986 yılında tamamladıktan sonra serbest grafiker olarak işe başladı ve hala aynı süratle devam ediyor. Karikatür ve illüstrasyon çalışmaları da buna paralel hep sürmekte. Birçok dergiye, gazeteye, kitaba ve bilgisayar yazılımlarına çizimler üretti. Kendine ait dört kitabı bulunmaktadır.

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  • mustafa küçük - v. gruenewaldt  // henkellstr. 16 // 65187 wiesbaden // tel.: 0611. 609 93 82 // fax: 0611. 609 93 85 // mobil: 0171 - 708 93 92 // info(at)karikaturka.de

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    Mustafa Kücük-von Gruenewaldt im Erzählcafé der Volkshochschule

    Ungewöhnlicher Name, ungewöhnliche Lebensgeschichte: Mustafa Kücük-von Gruenewaldt schildert im Erzählcafé seinen Lebensweg, der ihn 1970 in seine neue Heimat führte.

    Foto: RMB/Joachim Sobek

    13.11.2013 - WIESBADENER KURIER

     

    Von Fabienne Krüger

     

    „Karikatürke“ – diesen Namen gab ihm seine Frau. Vergangenen Samstag nahm Mustafa Kücük-von Gruenewaldt die Zuhörer im Café „Leib & Seele“ an der Volkshochschule Wiesbaden mit auf eine ganz persönliche Reise: seinen Lebensweg.

     

    Schon seine Geburt in einem Dorf nahe Istanbuls ist außergewöhnlich. „Man ist sich bei meinem Geburtsdatum nie so ganz sicher gewesen“, schmunzelt Kücük-von Gruenewaldt. „Geburtstag feiern hat deshalb keine große Bedeutung für mich.“ Als er in der dritten Klasse nach Istanbul – in die „große Stadt“ kommt – spricht er die ersten 15 Tage kein Wort, „wegen dem Dialekt“. Schnell lernt er „Hochtürkisch“. 1970 fährt er dann mit einem VW-Käfer erstmals nach Deutschland und ist zunächst geschockt: „Die Kinder rauchen hier und tragen lange Haare!“

     

    In Teestube gearbeitet

     

    Während seiner ersten Zeit in Wiesbaden helfen vor allem die Menschen, die dasselbe Schicksal teilen, den „Integrationsprozess“ zu erleichtern: „Ich habe eine eigene Fußballmannschaft trainiert und in der Teestube gearbeitet“, erzählt der Wahlwiesbadener mit türkischem Pass. Im „Nachbarschaftshaus“ lernt er seine zukünftige Frau kennen, die ihm neben viel Liebe vor allem einen bemerkenswerten Namen schenkt: von Gruenewaldt. Noch während seines Studiums kommt sein Sohn Aksel zur Welt.

     

    Alle Ohren der etwa 35 Besucher spitzen sich, als Kücük-von Gruenewaldt eine „Liebeserklärung“ an die Landeshauptstadt abgibt: „Wiesbaden ist meine Heimat. Hier habe ich die meiste Zeit meines Lebens verbracht.“ Zur aktuellen Situation in Istanbul zeigt er sich kritisch: „Da steht kein Baum mehr, nur noch Beton. Alle, die nach Deutschland kommen, loben das viele Grün, das es hier gibt.“

     

    Eindrucksvoll schildert der Familienvater seine Leidenschaft für Farbe und Design: „Am Anfang habe ich das nur für mich selbst gemacht, habe quasi ‚Freundschaft’ geschlossen mit dem Zeichnen.“ Die Aufnahmeprüfung an der „Akademie der Schönen Künste“ am Bosporus hatte er damals als Elftbester von 3000 bestanden. In Deutschland hingegen wurde nicht einmal sein türkisches Abitur anerkannt.

     

    Vier Bücher veröffentlicht

     

    Doch der Grafiker verwirklicht seinen Traum. Sein Kunststudium beendet er schließlich an der Fachhochschule in Mainz. Seit 27 Jahren ist er selbstständig und entwirft für große Firmen Auftragsarbeiten. Zudem hat er schon vier Bücher veröffentlicht.